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Karlskirche
Die Karlskirche liegt an der Südseite des Karlsplatzes in Wien, am Rande der Innenstadt und 200m außerhalb der Ringstraße. Sie ist einer der bedeutendsten barocken (barockklassizistischen) Kirchenbauten nördlich der Alpen und hat als spektakuläre Besonderheit eine Kuppel in Form eines verlängerten Ellipsoids.

Seit der Karlsplatz Ende der 1980er wieder als Ensemble hergestellt wurde, wirkt die Karlskirche nicht nur durch ihre Kuppel und die zwei flankierenden Reliefsäulen, sondern auch als architektonisches Gegengewicht zu den Gebäuden von Musikverein und Technischer Universität.

1713, im Jahr nach der letzten großen Pestepidemie, gelobte Kaiser Karl VI., eine Kirche für seinen Namenspatron Karl Borromäus zu bauen, der auch als Pestheiliger gilt. Es wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, bei dem sich Johann Bernhard Fischer von Erlach unter anderem gegen Ferdinando Galli-Bibiena und Johann Lukas von Hildebrandt durchsetzen konnte. 1715 ergingen erste Steinmetzaufträge an die Meister Hans Georg Haresleben und Elias Hügel in Kaisersteinbruch und Andre Steinböck in Eggenburg. 1716 erfolgte die Grundsteinlegung. Aufgrund des Todes von Haresleben im selben Jahr leitete Hügel alleine die Steinmetzarbeiten und wurde Mitarbeiter von Fischer von Erlach. Die Arbeiten umfassten das Hauptportal, sämtliche Stiegen (Kaiseroratorium), Sockelplatten, Gesimse und die monumentalen Postamente für die beiden Säulen. Beim Hochaltar gestaltete Elias Hügel die Mensa, Philipp Köchl das Tabernakel aus Laaser-Marmor und der Linzer Johann Georg Röhrig Altarstufen aus schwarzem Nassauer-Marmor.

Nach Fischers Tod 1723 wurde der Bau von seinem Sohn Joseph Emanuel bis 1737 fertiggestellt, der die Pläne teilweise änderte. Die Kirche schaute ursprünglich direkt auf die Hofburg und war auch bis 1918 kaiserliche Patronatspfarrkirche.

Als Autor einer Historischen Architektur vereinte Fischer die unterschiedlichsten Elemente. Die Fassade in der Mitte, die zur Vorhalle führt, entspricht einem griechischen Tempelportikus. Die beiden von Lorenzo Mattielli stammenden Säulen daneben haben die Trajanssäule in Rom zum Vorbild. Daneben erstrecken sich die beiden Turmpavillons, die vom römischen Barock (Bernini und Borromini) beeinflusst sind. Über dem Eingang erhebt sich eine Kuppel mit 25m Durchmesser und langem Tambour, der vom jüngeren Fischer verkürzt und teilweise verändert wurde.

Die Karlskirche gilt, neben den in dieser Form nur mehr fragmentarisch erhaltenen Bauten in Schönbrunn, als das Hauptwerk Fischers. Sie ist auch Ausdruck der österreichischen Lebensfreude nach den endgültig überstandenen Türkenkriegen.
Die Kirche wurde zwischen 1989 und 2000 von der Personalprälatur Opus Dei betreut, seitdem wiederum vom Ritterlichen Kreuzherrenorden mit dem Roten Stern, ist seit längerem auch Pfarrkirche sowie Sitz der katholischen Hochschulgemeinde der nahen TU Wien.

Quelle: wikipedia.org




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© Othmar Stark© Othmar Stark© Othmar Stark© CC-Angelo Laub© Verein der Freunde und Gönner der Wiener Karlskirche© Verein der Freunde und Gönner der Wiener Karlskirche© Verein der Freunde und Gönner der Wiener Karlskirche© Verein der Freunde und Gönner der Wiener Karlskirche© Verein der Freunde und Gönner der Wiener Karlskirche

Adressdaten:
Verein der Freunde und Gönner der Wiener Karlskirche
Kreuzherrengasse 1
1040 Wien
Mail: kontakt@karlskirche.at




Preis:
Erwachsene: € 6,-
Gruppen ab 6 Personen pro Person*: € 5,-
Schüler und Studenten: € 4,-
Kinder bis 10 Jahre: gratis

Öffnungszeiten Sommer:
Montag bis Samstag:
9 Uhr bis 12.30 Uhr und 13 Uhr bis 18 Uhr

Sonn- und Feiertag:
12 Uhr bis 17.45 Uhr

Öffnungszeiten Winter:
Montag bis Samstag:
9 Uhr bis 12.30 Uhr und 13 Uhr bis 18 Uhr

Sonn- und Feiertag:
12 Uhr bis 17.45 Uhr

besonders für Kinder geeignet

für Senioren geeignet

für Personen mit Behinderung geeignet

Mehr Informationen unter:
Die Karlskirche


 
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