Das Gebiet der heutigen Josefstadt wurde erst relativ spät besiedelt. Nur in der Nähe der Inneren Stadt lag seit dem Mittelalter eine namenlose Siedlung. Das einzige bedeutendere Bauwerk war ein Gutshof, der so genannte Rote Hof. Eine intensive Besiedlung begann erst am Ende des 16. Jahrhunderts. Diese Siedlung wurde 1700 von der Stadt Wien erworben und erhielt nach Kaiser Joseph I. den Namen Josefstadt.
Weiter stadtauswärts gab das Schottenstift 1801 Land zur Verbauung frei, auf denen dann die Vorstadt Breitenfeld entstand. Die Straßen dort zeigen noch die typische Struktur aus der Biedermeierzeit. Alt-Lerchenfeld wurde zwar schon 1295 erstmals erwähnt, eine größere Bautätigkeit setzte aber auch erst um 1700 ein. 1850 wurden diese Vorstädte gemeinsam mit kleinen Teilen von St. Ulrich (siehe Neubau) und Alservorstadt (siehe Alsergrund) als 7. Bezirk Josefstadt nach Wien eingemeindet; nach der Teilung Wiedens war es der 8. Bezirk.
Die Region 08. Bezirk Josefstadt ist Mitglied der Destination -Wien im Gesamtüberblick-
Wien ist die Bundeshauptstadt und zugleich eines der neun Länder Österreichs. Die Stadt ist mit rund 1.670.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Landes, im Großraum Wien lebt mit etwa...